Viel Leistung für wenig Geld

AK-Präsident Johann Kalliauer, AK-Direktor Franz Molterer

AK-Präsident Johann Kalliauer, AK-Direktor Franz Molterer

Die AK OÖ erstritt im Vorjahr knapp 102 Millionen Euro

Es war eine beeindruckende Bilanz, die AK-Präsident Johann Kalliauer und AK-Direktor Franz Molterer kürzlich bei einer Pressekonferenz in Linz präsentierten.

Knappe 310.000 Beratungen bei sozial- und arbeitsrechtlichen Fragen führten die ExpertInnen der AK 2018 in Oberösterreich durch. Pro Tag werden von ihnen zwischen 850 und 1.000 Anfragen bearbeitet. Bei Fragen des Arbeitsrechts ging es vor allem um Lohnansprüche, falsche Einstufungen oder unkorrekte Endabrechnungen. Im Sozialrecht standen die meisten Fälle im Zusammenhang mit Berufsunfähigkeits- bzw. Invaliditätspensionen und Rehabilitationsgeld. Verstärkt widmet sich die AK OÖ hier auch der Beratung zur Pflegegeldeinstufung.

Die Erfolgsquote bei arbeitsrechtlichen Fällen lag 2018 bei über 82 Prozent, auf dem schwierigen Terrain des Sozialrechts konnte die AK über 70 Prozent der Fälle zugunsten der Hilfesuchenden abwickeln. „Mit insgesamt fast 102 Millionen konnten wir doch einen sehr stattlichen Betrag für unsere KundInnen erstreiten,“ so Kalliauer. „Rund 65 Prozent der Fälle können wir außergerichtlich abwickeln, bei 35 Prozent geht es vor ein Gericht.“ Der AK-Präsident betonte in diesem Zusammenhang, dass sich die AK um Kompromisse bemühe, weil dies meist eher den Bedürfnissen der ArbeitnehmerInnen entspreche, vor allem, wenn diese im selben Unternehmen weiterbeschäftigt werden wollen.

„Neue Schwerpunkte stellen die Themenbereiche Unterstützung beim digitalen Wandel, Beratung und Hilfe bei Aus- und Weiterbildung, Wohnen und Pflege dar,“ gibt Präsident Kalliauer einen Ausblick auf die kommenden Jahre.

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