IA – Integration von Personen mit Einschränkungen am Arbeitsmarkt

Ältere Arbeit suchende Menschen sind oft mit Vorurteilen konfrontiert. Zu teuer, zu wenig flexibel, nicht mehr zeitgemäß ausgebildet, häufige und lange Krankenstände und nicht mehr lernwillig sind dabei die häufigsten Argumente.
Für sehr viele ist es daher schwierig, im fortgeschrittenen Alter noch eine Arbeitsstelle zu finden und damit zu vermeiden, direkt von der Arbeitslosigkeit in die Pension zu wechseln.
Diese oftmals falschen Bilder sind einseitig, denn ältere ArbeitnehmerInnen sind meist reich an Erfahrung und Wissen, können noch vieles leisten und ihre speziellen Fähigkeiten am Arbeitsplatz nutzbringend einsetzen.

Falsche Klischees und Vorurteile abzubauen und Ältere beim Zugang zum Arbeitsmarkt zu unterstützen sind Ziele der Organisation „IA“ (Integration von Personen mit Einschränkungen am Arbeitsmarkt).

IA ist ein im Jänner 2017 gegründete Organisationseinheit. Als gemeinnütziger und daher nicht auf Gewinn ausgerichteter Verein bezweckt IA, Menschen ab einem Lebensalter von 45 Jahren – aber auch andere Personengruppen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt – bei ihrer beruflichen Reintegration zu unterstützen. Neben der individuellen Unterstützung der Betroffenen betreibt IA gezielte Lobbyingarbeit für diese Personengruppe.

Der neugegründete Verein unterstützt außerdem ArbeitgeberInnen dabei, ältere oder benachteiligte MitarbeiterInnen in ihr Unternehmen aufzunehmen. IA berät hinsichtlich der Unterstützungsmöglichkeiten durch die öffentliche Hand ebenso wie bei allen anderen Fragen rund um das Thema ältere MitarbeiterInnen. Gemeinsam mit den ArbeitgeberInnen entwickelt IA adäquate Maßnahmen zur Personal- und Organisationsentwicklung.

IA sieht sich als Thinktank zum Thema ältere ArbeitnehmerInnen und entwickelt für diese Personengruppe auch neue Konzepte und Projekte.